Bruxismus bei Kindern und Jugendlichen

Bruxismus tritt in vielen Fällen erstmals bereits während des Kindes- und Jugendalters auf. Offenbar finden in diesem Lebensabschnitt wichtige ätiopathogenetische Weichenstellungen statt, die dieses Phänomen zumindest bei einem Teil der Betroffenen zum chronischen Problem des Erwachsenenalters mit erheblicher Prävalenz und entsprechenden Folgezuständen werden lässt. Da die Definition noch immer uneinheitlich ist, schwanken die Angaben zu Prävalenz und Inzidenz in der Literatur stark. Bruxismus wird insbesondere bei Kindern als Folge einer zentral erhöhten Aktivität angesehen, wobei die Ursachen außerhalb des Kausystems liegen. Der genaue Mechanismus der Bruxismusentstehung bei Kindern ist aber weitgehend unverstanden, was insbesondere die Prävention und die Möglichkeiten einer kausalen Therapie limitiert. Aus Sicht des zahnärztlichen Praxisalltags von Bedeutung sind vorrangig das klinische Erscheinungsbild sowie die direkten und indirekten Folgen für die Patienten. Das Ziel der meist symptomatischen Therapieansätze bei Kindern besteht darin, Schäden für die Dentitionen zu minimieren, eine Chronifizierung des Problems möglichst zu vermeiden und die Lebensqualität für die Betroffenen zu verbessern. Für eine kausale Therapie muss die Ätiopathogenese besser verstanden werden.

Kursnummer

26.020002

Kursdatum

17.01.2026

Gebührenfrei

0,00 €

Kurszeit

09:15 - 12:30Uhr

Fortbildungspunkte

3

Teilnehmerzahl

200

Zielgruppe

Zahnarzt/-ärztin

Web-Seminar

Der Seminarlink wird Ihnen per E-Mail vor der Veranstaltung zugesandt.